Mittwoch, 16. April 2008

sOfa-Programm vom 17.4.-1.5.08

Donnerstag, 17.4., 16 Uhr
Zum Selbermachen: bulgarische Musik, Gesang und mehr.

Donnerstag, 17.4., ab 18 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 18.4., 15 Uhr
FreifunkerInnen-Treffen Friedrichshain-Kreuzberg
Freifunk ist eine nicht kommerzielle für jedeN offene Inititative mit dem Ziel überall, aber erstmal in unserer Umgebung, auf handelsüblicher WLAN Technik ein freies Funknetz aufzubauen. Wir bringen unsere verschiedenen Begabungen zusammen:-)

Freitag, 18.4., 20 Uhr
"Ama Runae - Handle ohne Unterstellung"
(Dokumentarfilm, R: Fatime Kahveci, 30min, Kreuzberg-SO36 2006)

Doppelaufführung in Kooperation mit dem Familiengarten in der Oranienstraße.
Mit der Reihe „ÜBER DEN KULTUREN“ immer freitagabends wollen wir ins Gespräch kommen über das Neben- und Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen die damit verbundenen Probleme und Konflikte, die Chancen und die Schönheit. Und auch über uns selbst hier vor Ort.

Sonntag, 20.4., 16 Uhr
Treffen zum Projekt VideoNewsletter "Am M-Platz"
Interesse an einer interkulturellen Videozeitung vom Mariannenplatz? Offenes Treffen für alle Interessierten - wir sind ganz am Anfang - zeigen aber die ersten Filme und bereiten die erste Ausgabe vor.

Montag, 21.4., 18-20 Uhr
Mieterberatung (Mieterrat Block 100)

Montag, 21.4., ab 20:30 Uhr
Eröffnung der Plakat-Ausstellung
"Mai 1968 - TOUT EST POSSIBLE"
Alles ist möglich. Paris Mai 1968: Plakate des atelier populaire.
Danach Film "Der unsichtbare Aufstand" (R: Constantin Costa-Gavras, D/F/It 1972).
Am 14.Mail 1968 besetzten StudentInnen die Ecole Nationale des Beaux Arts. In den folgenden Wochen werden im nun 'atelier populaire' genannten Gebäude ca. 350 Plakate in einer Gesamtauflage von ca. 600.000 Exemplaren gedruckt. Die Plakate entstehen als kollektive Produkte und sind Ausdruck der Politisierung der Kunst: Politik wird Kunst und Kunst Politik. Die Ideen und Losungen, die Produktion und die Distribution werden von StudentInnen, ArbeiterInnen und KünstlerInnen gemeinsam getätigt. Die Plakate enthalten, sowohl bildlich wie textlich, knappe, eindeutige Informationen und Aufrufe. Ihr Ziel ist die Agitation und die Mobilisierung für den Kampf. Ihr Platz die Wände von Paris.

Dienstag, 22.4., 15-17 Uhr
Das sOfa ist offen. Kommt vorbei und schaut rein!
U.a. mit LesepatInnen und Lesemöglichlichkeit, alleine oder gemeinsam. Bücher sind da und können auch mitgebracht werden.

Dienstag, 22.4., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen

Mittwoch, 23.4., 18:30 Uhr:
Vor-Treffen für das selbst organisierte Karree-Frühstück
Treffen zur Vorbereitung des Karree-Frühstücks am SAMSTAG, 31. Mai 2008 ab 11.oo Uhr auf dem Gehweg vor den Häusern im Karree Wrangelstraße/ Manteuffelstraße/ Muskauer Straße/ Mariannenplatz).

Donnerstag, 24.4., 16 Uhr:
Zum Selbermachen: bulgarische Musik, Gesang und mehr.

Donnerstag, 24.4., 19 Uhr:
Interkulturelle Diskussion:
"Exodus und Menschenrecht, Pessach: Welches Wasser, welche Wüste, welche Wunder?"

Wir reden über Durst nach Gerechtigkeit, in Berlin, Nah Ost und überall. Was hat das mit Wasser zu tun? Mit Film: "... und von diesem Tag an hörte ich auf eine Zionistin zu sein" (ISR 2007, 38min)
Ab dem 19. April ist eine Woche Pessach, das jüdische Fest zum Exodus, dem Auszug aus der Sklaverei in Ägypten. Dort erinnert mensch u.a. auch: In der Wüste wo kein Wasser war, wurde den Befreiten auf der Flucht, als sie dürsteten, Wasser geschlagen aus einem Fels ....
Das Wasser, welches zum Leben gebraucht wird, kann niemals als spirituelles (göttliches) Zeichen für Rassismus verstanden werden, meinen linke Menschen jüdischer Prägung. Diese Deutung ergibt sich aber heute faktisch durch die extrem unterschiedlichen Wasserpreise in Palästina/Israel - und in anderen Gebieten auf der Erde.
Pessach/Exodus ist darüber hinaus für linke jüdisch aufgewachsene Menschen aus ihrer Kindheit auch ein Fest mit positiv besetzbaren Zeichen, wenn sie es für sich interpretieren: Davon abgesehen, dass sie als Kinder schon beim Seder Abenden von Pessach bis zu 4 Glas Wein trinken durften, erinnern sie es als ein Fest über Rebellion/Befreiung von Sklaverei, ein Sieg über Repression also.
Weiter steht das Fest für Weltläufigkeit durch Migration: inwzwischen wird die "Diaspora" sogar als Begriff für Seinsweisen in der Globalisierung für verschiedenste Menschen ohne jeglichen jüdischen Hintergrund diskutiert.
Im Gegenzug müssen jüdische Menschen ihr Recht auf Diaspora bzw. Bürgerrechte in ihren Heimatländern verteidigen gegen Antisemiten und Fundamentalisten, die sie nach Israel zwingen wollen.
All diese Assoziationen sind für Linke spürbar, statt der von rechts belegten - nämlich als ein Fest von Nationalismus (der Nation-Werdung) und Chauvinismus, was allein begründen könnte, warum die einen mehr wert sein sollen und daher das wasser nur 1/3 so viel für sie kosten soll, wie für ihre Nachbarn.
Zur Diskussion zeigen wir den Film "... und von diesem Tag an hörte ich auf eine Zionistin zu sein", in dem vier Frauen vorgestellt werden, israelische und amerikanische Jüdinnen, die sich aktiv für ein Ende der israelischen Besatzung in Palästina und gegen die Unterdrückung der PalästinenserInnen einsetzen.

Freitag, 25.4., 20 Uhr
Erstaufführung: "Ein Berliner Haus" (R: Alessandro Busa, Berlin 2007)
Berlin Mitte, 2005. Ein Viertel, dessen Gesicht sich in den letzten Jahren rasant verändert hat. Im Zuge der Boomphase des Immobilienmarkts zur Gestaltung einer neuen Downtown, sind hier exklusive Wohnungen und Bürohäuser überall aus dem Boden geschossen. Trotzdem ging im Rausch dieser Euphorie etwas verloren. Zum Beispiel ein altes Berliner Mietshaus in einer kleinen ruhigen Straße des Scheunenviertels. Und mit dem Haus, seine Einwohner, deren Träume, Erinnerungen, und kleine Stücke ihres Berlins....
Mit den FilmemacherInnen und mehr.
Weitere Infos: http://audience.withoutabox.com/films/berliner_haus

Sonntag, 27.4., 15:30 Uhr
Treffen zum Projekt VideoNewsletter "Am M-Platz"
Interesse an einer interkulturellen Videozeitung vom Mariannenplatz? Offenes Treffen für alle Interessierten - wir sind ganz am Anfang - zeigen aber die ersten Filme und bereiten die erste Ausgabe vor.

Montag, 28.4., 18 Uhr
Treffen der Initiative "Bäume für Kreuzberg" vom Oranien-Platz (http://baumschutz.wordpress.com/bi-baeume-fuer-kreuzberg/).
Das sOfa ist vorauss. der neue alternative Treffort zur Brücke an der Waldemarstrasse.

Montag, 28.4., 20 Uhr
Interesse an Gärten am Mariannenplatz?
7. Vorbereitungstreffen zu Gärten am Mariannenplatz + zur Veranstaltungsreihe "Gärten!"
Bei vielen KreuzbergerInnen gibts Interesse an der Einrichtung von interkulturellen Gärten in der Nähe vom Mariannenplatz. Konkrete Ideen zum Wie und Wo gibts auch schon.
Wer auch Lust hat und mehr wissen will, einfach vorbeikommen oder schreiben: kfm (at) bethanien (dot) info!

Dienstag, 29.4., 15-17 Uhr
Das sOfa ist offen. Kommt vorbei und schaut rein!
U.a. mit LesepatInnen und Lesemöglichlichkeit, alleine oder gemeinsam. Bücher sind da und können auch mitgebracht werden.

Donnerstag, 1.5., ab 14 Uhr
Das sOfa ist offen. Genaues Programm folgt noch.

Donnerstag, 1.5., 16 Uhr
Bethanien-Freiflächen-Begehung mit der Gruppe "Interkulturelle Nachbarschaftsgärten am Mariannenplatz"