Mittwoch, 31. Oktober 2007

sOfa-Programm vom 31.10.-13.11.07

Ausstellung "Immer den Bach runter" 
mit Bildern, Fotocollagen und Texten von Frank Riedel
jeweils geöffnet: Mo. 16-19h, Di.16-19h, Do.16-18h und Fr.16-20h (bis 9.11.07)
Finnisage am Freitag, 16.11.2007 ab 16 Uhr.

Mittwoch, 31.10., 10-14 Uhr

Büchertisch ist besetzt!

Donnerstag, 01.11., ab 18 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 02.11., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz
„Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)

Freitag, 02.11., 16 Uhr
Ausstellung "Immer den Bach runter". Fotocollagen, Bilder und Texte
von Frank Riedel.
Life mit dem
Künstler aus dem Archiv und der OUBS.
Ab 18 Uhr Film: "The Life and Times of Judge Roy Bean" (USA 1972, 99min)
Die Handlung beruht locker auf der wahren Lebensgeschichte von Roy Bean. Er ist zuerst ein
Gesetzloser und wird von den Bewohnern des texanischen
Ortes Vinegaroon beinahe getötet.
Nach einiger Zeit kehrt er zurück, um sich zu rächen.
Stattdessen ernennt er sich jedoch selbst zum Richter und fällt
Urteile, die respektiert werden,
obwohl er unter anderen vermeintliche Straftaten wie die angebliche Beleidigung einer Schauspielerin verfolgt.
Die Stadt
wird wirtschaftlich erfolgreich, auch Bean selbst wird vermögend.
Zum Ende wird Vinegaroon durch eine Brandkatastrophe zerstört.


Freitag, 02.11., 16 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion:
"Die Reise zur Sonne"
(Türkei/BRD/NL 1999, türk./kurd.
mit dt. UT, 111min)
Der Film erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Kurden Berzan und dem
Türken Mehmet, der wegen seiner dunklen Hautfarbe für einen Kurden gehalten wird. Ein Zufall
führt die beiden jungen Männer in Istanbul zusammen. Dort arbeitet Mehmet bei den
städtischen Wasserwerken, Berzan verkauft auf der Straße Musikkassetten und hofft, bald heimkehren
und heiraten zu können. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände geraten sie ins Visier der Polizei.
Mehmet verliert seinen Job, Berzan sein Leben. So macht sich
Mehmet auf den Weg, um seinem Freund das letzte Geleit in die Heimat zu geben.
Auf der langen einsamen Reise in den Osten zeigt sich ihm ein Land, das er immer weniger versteht.

Anschließend Diskussion zu den aktuellen türk.-kurd. Konflikten auch in Berlin.
Gäste mit Infos und InnenPerspektiven auf die Konflikte sind angefragt.

Mit der Reihe „ÜBER DEN KULTUREN“ immer freitagabends wollen wir ins Gespräch kommen
über das Neben- und Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen – die damit verbundenen Probleme
und Konflikte, die Chancen und die Schönheit. Und auch über uns selbst hier vor Ort.


Montag, 05.11., 16 Uhr
Ausstellung "Immer den Bach runter". Fotocollagen,Bilder und Texte von Frank Riedel.
Life mit dem Künstler und analoger Musik aus den 60ern und 70ern.

Montag, 05.11., 19 Uhr
Erzählabende aus der Kreuzberger Geschichte:
Mit jüngeren und älteren KreuzbergerInnen und Gästen.

Dienstag, 06.11., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen

Mittwoch, 07.11., 10-14 Uhr
Der Büchertisch ist besetzt!
Beratung und Infos rund um den Büchertisch.

Donnerstag, 08.11., ab 18 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 09.11., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz
„Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)

Freitag, 09.11., 16 Uhr
Ausstellung "Immer den Bach runter". Fotocollagen, Bilder und Texte von Frank Riedel.
Life mit dem
Künstler aus dem Archiv und der OUBS.
Ab 18 Uhr Überraschungsfilm.



Freitag, 9.11., 20 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion
„Kurz und Schmerzlos" (R: Fatih Akin, BRD 1998, 95min)

Montag, 12.11., 20 Uhr
"Gezählt Gezähmt Gezeichnet - Volkszählung und Boykott in Berlin"
(Satt-Gruppe, Berlin 87-89, 35min)
Es begann 1986 mit Millionenaufwand an Werbungs- und Informationskosten. 1987 dann die eigentliche Zählung, der sogenannte Stichtag. Aber wie erwartet fehlten eine Woche nach dem Stichtag noch 1 Million der 2,2 Millionen ausstehenden Bögen. 250 000 BerlinerInnen gaben ihre Bögen statt beim Volkszählungsamt bei den sogenannten Volkszählungsboykottbüros ab, teilweise anonymisiert. Aus dem Aufruf zum Schnipseln wurde ein Aufruf zur Sachbeschädigung entwickelt und aus der Volkszählung eine Protestbewegung mit zahlreichen Demonstrationen und phantasievollen Aktionen. Der Film dokumentiert einige Ereignisse aus Berlin im Jahre 1987 und geht auch noch kurz auf die Prozesswelle ein, die in den Jahren 1988, 1989 begann, größtenteils mit Summen zwischen 300 und 1500 Mark endete und teilweise bis 1992 andauerte.

Dienstag, 13.11., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen

Sonntag, 28. Oktober 2007

Wo ist das sOfa?

Das sOfa befindet sich derzeit direkt am Bethanien-Haupteingang gleich links.

Das Bethanien ist am Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, und ist vom Ostbahnhof und von den U-Bahnhöfen Kottbusser Tor und Görlitzer Bahnhof gut zu erreichen.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

sOfa-Programm vom 17.-30.10.07

Mittwoch, 17.10., 10-14 Uhr
Büchertisch ist besetzt!

Donnerstag, 18.10., ab 16 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 19.10., 12-15 Uhr
Elektronik-Bastel-Orgie und Antennenbau

Freitag, 19.10., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz „Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)

Freitag, 19.10., 20 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion
„Es war uns eine Ehre“ (interkulturelle Mädchenvideogruppe; 2x30min, Berlin 2006, Formatwechsel e.V.)

Junge Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft produzieren ein Videomagazin zum Thema Ehre. Welche Rolle spielt das Phänomen der Ehre in den verschiedenen Kulturen, wie lebt sich Ehre im Alltag? Wie wirken sich bestimmte Ehrvorstellungen auf das Leben der Einzelnen aus. Wie hat sich der Ehrbegriff in den Kulturen verändert?

Themen u.a.: Ehre und Religion * Postkartenaktion MADONNA-MÄDCHENTREFF * Theaterstück in der „Naunynritze“ zum Thema „Würde“ * Ehre und Sexualität * Ehre und Subkultur- wie passt das zusammen? Berliner Rapperinnen und Skaterinnen sagen Ihre Meinung * Ehrenamtliche Arbeit u.a. die "Berliner Tafel" * Denken Menschen in Kreuzberg über "Ehre" anders als in Hellersdorf oder in Lankwitz?
Weitere Informationen: http://www.formatwechsel-berlin.de

Montag, 22.10, 20 Uhr
Erzählabende aus der Kreuzberger Geschichte:
Mit jüngeren und älteren KreuzbergerInnen und Gästen.

Dienstag, 23.10., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen

Dienstag, 23.10., 21 Uhr
Stadtteilzeitungsprojekt-Interessierten-Treffen

Mittwoch, 24.10., 10-14 Uhr
Der Büchertisch ist besetzt!
Beratung und Infos rund um den Büchertisch.

Donnerstag, 25.10., ab 18 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 26.10., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz „Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)

Freitag, 26.10., 20 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion
„Das Fest des Huhnes" (55min, Österreich 1992)
In Walter Wippersbergers satirischer Dokumentation spüren afrikanische Forscher im Rahmen der fiktiven TV-Serie "Fremde Länder, fremde Sitten" die unbekannten Weiten Oberösterreichs und der dort lebenden Bergvölker auf.

Freitag, 27.10., 17 Uhr
Vernissage der Ausstellung von Frank Riedel:
"Immer den Bach runter"

Montag, 29.10., 20 Uhr
“Eine Prämie für Irene"
Helke Sander (BRD 1971)
In "Eine Prämie für Irene" spielt Helke Sander mit dem Wechsel von Aufnahmen einer Überwachungskamera in einer Fabrik, die Arbeiterinnen zeigt, zum männlichen Kamerablick des Kinos, der eine attraktive Sekretärin verfolgt. Dieser agitative Kurzspielfilm über die doppelte Ausbeutung weiblicher Fabrikangestellter endet mit der gemeinschaftlichen Zerstörung einer Überwachungskamera. Der Film wird musikalisch begleitet von Ton Steine Scherben.


Dienstag, 30.10., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen

Dienstag, 30.10., 21 Uhr
Stadtteilzeitungsprojekt-Interessierten-Treffen

Freitag, 12. Oktober 2007

Montag, 15.10., 20h: "Allein machen sie dich ein" (Dok.Film vom Rauch-Haus-Kollektiv 1973/74)

Westberlin, Dezember 1971: Mehrere hundert Lehrlinge, Schüler, junge Arbeiter und Jugendliche, die aus Heimen abgehauen waren, besetzten einen Teil des leerstehenden Bethanien-Krankenhauses in Kreuzberg. Sie wollen ihre beschissene Wohn- und Freizeitsituation selbst ändern. Was seitdem im "Georg von Rauch-Haus" geschehen ist, das zeigt der Film, der von einem Filmkollektiv zusammen mit den Jugendlichen gemacht worden ist. Der Film beginnt mit der Geschichte der Besetzung und dem Kampf um den Erhalt des Hauses - Demonstrationen, Verhandlungen, Teach-Ins, Zeitungsherstellung. Er zeigt die Schwierigkeiten mit der Selbstorganisation und die Notwendigkeit, die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse auch außerhalb des Hauses anzuwenden.

Dok.Film vom Rauch-Haus-Kollektiv - BRD 1973/74, 16 mm, s/w, 73 Min.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Diskussions- und Filmreihe: ÜBER DEN KULTUREN

Mit der Reihe „ÜBER DEN KULTUREN“ immer freitagabends wollen wir ins Gespräch kommen über das Neben- und Miteinander von Menschen verschiedener Kulturen – die damit verbundenen Probleme und Konflikte, die Chancen und die Schönheit. Und auch über uns selbst hier vor Ort.

Freitag, 21.12., 20 Uhr
"Amae Runa - Handle ohne Unterstellung" (Dokumentarfilm, R: Fatime Kahveci, Kreuzberg 2006)

Mit Anwesenheit der Filmemacherin.

Freitag, 14.12., 20 Uhr
"Hamam - das türkische Bad (R: Ferzan Ozpetek, Italien/Türkei/Spanien 1997, 96min)
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren -- Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.

Freitag, 7.12., 20 Uhr
"Gelem Gelem - Wir gehen einen langen Weg" (85min, BRD 1991)
Der Film beschreibt den Versuch einer Gruppe heimatloser Roma in der BRD, den Teufelskreis von sozialer Verelendung, Kriminalisierung, Abschiebung und illegaler Vertreibung zu durchbrechen und dokumentiert so zwei Jahre der Auseinandersetzung um ein dauerhaftes Niederlassungsrecht in der BRD. Nach einer Reihe von Versprechen, Vertröstungen und nicht eingehaltener Abmachungen, stehen die Roma dort, wo sie vor über zwei Jahren begonnen hatten. Die meisten Menschen, die die FilmemacherInnen begleiteten, wurden inzwischen von den deutschen Behörden abgeschoben. Ihre Spuren verlieren sich in den Elendsghettos Süd-Osteuropas. Ihnen ist dieser Film gewidmet.


Freitag, 30.11., 20 Uhr
"YOL - Der Weg (R: Serif Gören & Yilmaz Güney, Frankreich, Schweiz, Türkei 1982)
Der Film schildert das Schicksal von fünf türkischen Häftlingen, die eine Woche Hafturlaub bekommen: Yusuf, dessen Urlaub schon endet, bevor er richtig angefangen hat, weil er seine Papiere verloren hat; Seyit, von dem erwartet wird, dass er seine untreu gewordene Frau tötet; Mehmet, an dem selbst Blutrache verübt wird; Ömer, der beschließt, nicht wieder zurück ins Gefängnis zu gehen, weil er sich um die Familie seines ermordeten Bruders kümmern will; und schließlich Meyiut, der sich in der Freiheit genau so gefangen fühlt wie hinter den Mauern.
Der von Serif Gören in der Türkei teilweise heimlich gedrehte Film wurde von Yilmaz Güney im Schweizer Exil fertiggestellt und erhielt 1982 die Goldene Palme in Cannes.


Freitag, 23.11., 20 Uhr
"Umut / Hoffnung"
(R: Yilmaz Güney, Türkei 1970, türkisch mit dt. Untertiteln, 100min)
Der Kutscher Cabbar verläßt sein Dorf, um in der Stadt Adana sein Glück zu machen. Doch eines seiner Pferde wird von einem Auto umgefahren, er gewinnt nie im Lotto und findet auch nirgendwo einen Schatz. Als Analphabet und ungeschickt findet er sich nicht zurecht und will die Veränderungen um sich nicht wahrhaben.
1970 gelang Güney mit diesem Film der internationale Durchbruch. Vor allem in der zweiten Hälfte ist „Umut“ visionär und bedrückend zugleich, ein Werk von unendlicher Trauer und Schönheit.
In den 1960er Jahren war Yilmaz Güney als der "hässliche König des türkischen Kinos" bekannt. Noch während seiner überaus erfolgreichen Schauspielerkarriere, in welcher er auf ultraharte Gangsterrollen spezialisiert war, begann er als Regisseur zu arbeiten. Doch der kurdischstämmige Güney war nicht nur Filmemacher, sondern auch politischer Aktivist und wurde bereits 1961 zum ersten Mal verhaftet. Später sollte er den Großteil der siebziger Jahre im Gefängnis verbringen und musste seine künstlerische Tätigkeit oftmals aufs Drehbuchschreiben beschränken. Doch zuvor gelangen ihm einige zeitlose Klassiker des türkisch/kurdischen Kinos.

Freitag, 16.11., 20 Uhr
"Duvar / Die Mauer" (R: Yilmaz Güney, F 1983, türkisch mit dt. Untertiteln)
In der Strafvollzugsanstalt von Ankara wird der Zellentrakt 4 von Kindern belegt, die dort unter miserablen Bedingungen leben und niedrigste Arbeiten verrichten müssen. Um dieser Hölle zu entkommen und um in ein anderes Gefängnis verlegt zu werden, planen sie eine Meuterei...
Ein emotionaler, poetischer Film, der nicht zuletzt durch seine Bilder und Charaktere überzeugt. Im französischen Exil drehte Yilmaz Güney 1983 seinen letzten und vielleicht seinen deprimierendsten Film. Nach diesem Film wurden sämtliche Werke Güneys, darunter 11 Filme und mehrere Bücher, in der Türkei in Beschlag genommen und verbrannt.

Freitag, 9.11., 20 UhrKurz und Schmerzlos" (R: Fatih Akin, BRD 1998, 95min)
In Fatih Akins Debütfilm geht es um Gabriel, einen 22jährigen Türken aus Hamburg.
Aus dem Gefängnis entlassen, hat er sich vorgenommen, ein neues Leben zu beginnen.
Doch seine besten Freunde, der Serbe Bobby und der Grieche Costa (die drei hatten
sich ewige Freundschaft geschworen), träumen von einer Karriere auf dem Kiez.
Gabriel steigt in das Taxiunternehmen seines Bruders Cenk ein und träumt von der
Eröffnung eines Strandcafés in der Türkei. Er verliebt sich in Bobbys Freundin Alice.
Bei einem Waffendeal wird Bobby erschossen. Gabriel schwört Rache.

Freitag, 02.11., 16 Uhr
"Die Reise zur Sonne"
(Türkei/BRD/NL 1999, türk./kurd. mit dt. UT, 111min)
Der Film erzählt die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Kurden Berzan und dem Türken Mehmet, der wegen seiner dunklen Hautfarbe für einen Kurden gehalten wird. Ein Zufall führt die beiden jungen Männer in Istanbul zusammen. Dort arbeitet Mehmet bei den städtischen Wasserwerken, Berzan verkauft auf der Straße Musikkassetten und hofft, bald heimkehren
und heiraten zu können. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände geraten sie ins Visier der Polizei. Mehmet verliert seinen Job, Berzan sein Leben. So macht sich Mehmet auf den Weg, um seinem Freund das letzte Geleit in die Heimat zu geben. Auf der langen einsamen Reise in den Osten zeigt sich ihm ein Land, das er immer weniger versteht. Anschließend Diskussion zu den aktuellen türk.-kurd. Konflikten auch in Berlin.Gäste mit Infos und InnenPerspektiven auf die Konflikte sind angefragt.

Freitag, 26.10., 20 Uhr
„Das Fest des Huhnes" (55min, Österreich 1992)
In Walter Wippersbergers satirischer Dokumentation spüren afrikanische Forscher im Rahmen der fiktiven TV-Serie "Fremde Länder, fremde Sitten" die unbekannten Weiten Oberösterreichs und der dort lebenden Bergvölker auf.

Freitag, 19.10., 20 Uhr
Es war uns eine Ehre“ (interkulturelle Mädchenvideogruppe; 2x30min, Berlin 2006, Formatwechsel e.V.)
Junge Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft produzieren ein Videomagazin zum Thema Ehre. Welche Rolle spielt das Phänomen der Ehre in den verschiedenen Kulturen, wie lebt sich Ehre im Alltag? Wie wirken sich bestimmte Ehrvorstellungen auf das Leben der Einzelnen aus. Wie hat sich der Ehrbegriff in den Kulturen verändert?
Themen u.a.: Ehre und Religion * Postkartenaktion MADONNA-MÄDCHENTREFF * Theaterstück in der „Naunynritze“ zum Thema „Würde“ * Ehre und Sexualität * Ehre und Subkultur- wie passt das zusammen? Berliner Rapperinnen und Skaterinnen sagen Ihre Meinung * Ehrenamtliche Arbeit u.a. die "Berliner Tafel" * Denken Menschen in Kreuzberg über "Ehre" anders als in Hellersdorf oder in Lankwitz?
Weitere Informationen: http://www.formatwechsel-berlin.de

Freitag, 12.10., 20 Uhr: Film und Diskussion
"Bread and Roses" (Regie: Ken Loach, GB 2000)
Maya kommt als illegale Einwanderin aus Mexiko in die USA. Als Putzfrau wird sie Teil jenes Heers von Angestellten aller Nationalitäten, die nachts für einen Hungerlohn die eleganten Hochhäuser in den Businessvierteln von Los Angeles aufpolieren.
Im Gegensatz zu ihrer Schwester Rosa, die ebenfalls in der Metropole lebt, kann Maya es nicht akzeptieren, sich schamloser Ausbeutung zu unterwerfen. Als dann noch plötzlich ein unkonventioneller Gewerkschaftsfunktionär auftaucht, beginnt ein harter Kampf gegen die entwürdigenden Verhältnisse.


Freitag, 5.10., 20 Uhr: Film und Diskussion
Ich Chef, du Turnschuh“ (Regie: Hussi Kutlucan, D 1997/98)
Die Hauptperson von “Ich Chef, du Turnschuh” ist Dudie. Er ist Asylbewerber und hat Pech: Seine Freundin heiratet einen deutschen Elektriker, um ihre Aufenthaltserlaubnis zu sichern, sein Vorarbeiter auf der Großbaustelle droht ihm mit Rausschmiss und er hat mal wieder keinen Schlafplatz. - Doch Dudie hatte noch immer eine rettende Idee. Also schlängelt er sich als begnadeter Geschichtenerzähler durch den deutschen Illegalen-Dschungel.

Kontakt: kfm@bethanien.info




sOfa-Programm vom 3.-16.10.2007

Mittwoch, 3.10., 10-14 Uhr
Büchertisch ist besetzt!


Donnerstag, 4.10., ab 16 Uhr
Politisches FrauenCafé

Freitag, 5.10., 12-15 Uhr
Mediaspree versenken?
Infos rund ums BürgerInnenbegehren zum Spreeufer


Freitag, 5.10., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz „Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)


Freitag, 5.10., 20 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion
Ich Chef, du Turnschuh“ (Deutschland 1997/87)


Montag, 8.10, 18 Uhr
Kreuzberger Hinterhofgeschichten


Dienstag, 9.10., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen


Dienstag, 9.10., 21 Uhr
Stadtteilzeitungsprojekt-Interessierten-Treffen


Mittwoch, 10.10., 10-14 Uhr
Der Büchertisch ist besetzt!
Beratung und Infos rund um den Büchertisch.


Donnerstag, 11.10., ab 18 Uhr
Politisches FrauenCafé


Freitag, 12.10., 12-15 Uhr
Mediaspree versenken?
Infos rund ums BürgerInnenbegehren zum Spreeufer


Freitag, 12.10., 15 Uhr
sOfa draußen: „Eltern treffen Eltern – aktiv und kreativ mit Kindern“
Töpfern und anderes auf dem Naturspielplatz „Civili-Park“ (Waldemarstr. 55)


Freitag, 12.10., 20 Uhr
Über den Kulturen – Filmreihe mit Diskussion
Bread and Roses“ (Ken Loach, GB 2000)


Montag, 15.10., 18-20 Uhr
Mieterberatung (Mieterrat Block 100)


Montag, 15.10., 20 Uhr
Allein machen sie dich ein“ - der Rauchhausfilm (1972/73)


Dienstag, 16.10., ab 19 Uhr
Wöchentliches sOfa-Treffen


Dienstag, 16.10., 21 Uhr
Stadtteilzeitungsprojekt-Interessierten-Treffen